Die Immobilienpreise in Basel zeigen 2026 eine komplexe Entwicklung mit durchschnittlich CHF 10’574 pro Quadratmeter. Nach Jahren starker Preissteigerungen deutet sich eine Abflachung der Marktdynamik an. Diese Analyse beleuchtet aktuelle Preisstrukturen, regionale Unterschiede und Markttrends, die für Käufer, Verkäufer und Investoren von entscheidender Bedeutung sind. PreisstatistikDer durchschnittliche Quadratmeterpreis in Basel beträgt CHF 10’574, wobei Wohnungen mit CHF 10’928 teurer sind als Häuser mit CHF 10’061. Die Preisspanne reicht von CHF 4’274 bis CHF 21’481 pro Quadratmeter, abhängig von Lage, Typ und Ausstattung der Immobilie.
Aktuelle Immobilienpreise pro m² in Basel 2026
Der Basler Immobilienmarkt präsentiert sich im Januar 2026 mit klar differenzierten Preisstrukturen, die sowohl die Attraktivität der Region als auch die lokalen Marktbedingungen widerspiegeln. Mit einem durchschnittlichen Immobilienpreis von CHF 10’574 pro Quadratmeter positioniert sich Basel im oberen Segment des Schweizer Immobilienmarkts, wobei erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Immobilientypen bestehen.
Deutliche Preisdifferenzierung nach Immobilientyp
Wohnungen in Basel verzeichnen mit durchschnittlich CHF 10’928 pro m² höhere Preise als Einfamilienhäuser, die bei CHF 10’061 pro m² liegen. Diese Diskrepanz erklärt sich durch die zentrale Lage vieler Wohnimmobilien sowie die höhere Nachfrage im urbanen Bereich. Die Preisspanne bei Wohnungen erstreckt sich von CHF 5’805 bis CHF 19’807 pro m², während Häuser zwischen CHF 4’274 und CHF 21’481 pro m² gehandelt werden. Der Medianpreis für Wohnungen beträgt CHF 10’833, für Häuser CHF 10’760, was auf eine relativ ausgeglichene Marktverteilung hindeutet.
Zimmerzahl als Preisfaktor
Die Analyse nach Zimmeranzahl offenbart interessante Marktdynamiken. Studios werden mit CHF 11’000 pro m² am oberen Ende gehandelt, was die hohe Nachfrage nach kompakten Wohnformen in der Stadt reflektiert. Grössere Wohnungen zeigen eine progressive Preisentwicklung:
| Wohnungsgrösse | Preis pro m² |
| 2 bis 2.5 Zimmer | CHF 10’672 |
| 3 bis 3.5 Zimmer | CHF 10’813 |
| 4 bis 4.5 Zimmer | CHF 11’071 |
| 5 bis 5.5 Zimmer | CHF 11’468 |
| 6 Zimmer und mehr | CHF 11’581 |
Bei Häusern zeigt sich eine andere Dynamik: Objekte mit 4 bis 4.5 Zimmern erreichen CHF 12’857 pro m², während grössere Häuser mit 7 und mehr Zimmern bei CHF 10’186 pro m² liegen – ein Indiz dafür, dass ausserhalb des Stadtzentrums gelegene grössere Objekte proportional günstiger sind. Die Preisgestaltung wird massgeblich von Faktoren wie Mikrolage, Baujahr, energetischer Sanierung und Ausstattungsqualität bestimmt.
Preisentwicklung und Markttrends der letzten Jahre
Der Basler Immobilienmarkt zeigt sich nach Jahren intensiven Wachstums in einer deutlichen Beruhigungsphase. Die jüngsten Daten offenbaren eine markante Verlangsamung der Preisdynamik, die weitreichende Implikationen für Käufer, Verkäufer und Investoren hat.
Kurzfristige Entwicklung: Abflachung der Preiskurve
In den letzten 12 Monaten verzeichneten die Hauspreise in Basel einen Anstieg von +4,1 Prozent, während Wohnungspreise um +4,5 Prozent zulegten. Diese Werte liegen deutlich unter den Vorjahren, als zweistellige Wachstumsraten keine Seltenheit waren. Besonders aufschlussreich ist die dreimonatige Betrachtung: Wohnungen verteuerten sich lediglich um +1,4 Prozent, Häuser um bescheidene +0,6 Prozent. Ende März 2024 lag die jährliche Wachstumsrate in Basel-Stadt bei nur noch 1,6 Prozent – im Frühjahr sogar bei -0,3 Prozent, was auf eine erste Preiskorrektur hindeutet.
| Zeitraum | Wohnungen | Häuser |
| 3 Monate | +1,4% | +0,6% |
| 6 Monate | +2,6% | +4,2% |
| 12 Monate | +4,5% | +4,1% |
Langfristige Perspektive: Beeindruckende Wertsteigerung
Über einen Zeitraum von 25 Jahren haben sich die Immobilienpreise in Basel aussergewöhnlich entwickelt. Häuser verzeichneten eine Wertsteigerung von +121,1 Prozent, Wohnungen legten sogar um +129,6 Prozent zu. Diese langfristige Entwicklung unterstreicht die fundamentale Attraktivität Basels als Wohn- und Wirtschaftsstandort im Schweizer Immobilienmarkt.
Einflussfaktoren der aktuellen Marktlage
Mehrere Faktoren tragen zur aktuellen Abflachung bei: gestiegene Hypothekarzinsen dämpfen die Kaufkraft, während die anhaltende Angebotsknappheit weiterhin preisstützend wirkt. Die stabile Transaktionszahl deutet darauf hin, dass der Markt sich in einer Konsolidierungsphase befindet, ohne dass es zu einem fundamentalen Einbruch kommt.
Mietpreise und Renditen im Basler Immobilienmarkt
Der Basler Immobilienmarkt präsentiert sich mit differenzierten Mietpreisen, die sowohl für Wohnungen als auch Häuser deutliche Strukturen aufweisen. Die durchschnittliche Jahresmiete beträgt aktuell CHF 373 pro Quadratmeter für Wohnungen, während Häuser mit CHF 309 pro Quadratmeter etwas günstiger ausfallen. Diese Zahlen spiegeln die hohe Nachfrage nach Wohneigentum im Kanton Basel wider.
Strukturierte Mietpreise nach Objekttyp
Die mittlere Monatsmiete für eine Wohnung liegt bei CHF 2’952, wobei 80% der Objekte zwischen CHF 1’568 und CHF 5’350 rangieren. Für Häuser beträgt die mittlere Monatsmiete CHF 4’119 mit einer Preisspanne von CHF 1’750 bis CHF 8’794. Diese Bandbreite verdeutlicht die Vielfalt des Angebots im Basler Mietmarkt.
| Objekttyp | Zimmerzahl | Durchschnittliche Monatsmiete |
| Wohnung | Studio | CHF 1’063 |
| Wohnung | 2 Zimmer | CHF 1’573 |
| Wohnung | 3 Zimmer | CHF 2’053 |
| Wohnung | 4 Zimmer | CHF 2’650 |
| Wohnung | 5 Zimmer | CHF 3’516 |
Mietpreise für Häuser nach Grösse
Bei Häusern zeigt sich eine klare Progression: Eine 4-Zimmer-Liegenschaft kostet durchschnittlich CHF 3’042 monatlich, während 8-Zimmer-Objekte bei CHF 5’466 liegen. Dazwischen staffeln sich 5-Zimmer-Häuser (CHF 3’830), 6-Zimmer-Häuser (CHF 4’654) und 7-Zimmer-Häuser (CHF 5’177).
Renditebetrachtung und Kaufpreis-Miete-Verhältnis
Die Analyse des Verhältnisses zwischen Kauf- und Mietpreisen zeigt interessante Perspektiven für Investoren. Bei einer angenommenen 110m²-Wohnung mit einer Angebotsmiete von CHF 240 pro Quadratmeter ergeben sich Jahresmieten von rund CHF 31’680. Bei einem Kaufpreis von CHF 1 Million und einer Fremdfinanzierung von CHF 800’000 zu 2,25% entstehen jährliche Kosten von etwa CHF 34’580, was einen Mehraufwand von CHF 2’900 gegenüber dem Mieten bedeutet.
Regionale Unterschiede und Quartiere in Basel
Die Immobilienpreise in Basel variieren erheblich zwischen den verschiedenen Quartieren und Regionen. Die 19 Quartiere der Stadt zeigen deutliche Unterschiede: In Grossbasel liegen die Preise tendenziell höher als in Kleinbasel. Besonders gefragte Lagen wie Bruderholz, Bottmingen oder St.Alban erreichen Spitzenwerte, während Quartiere wie Kleinhüningen oder Klybeck vergleichsweise günstiger sind.
Preisunterschiede zwischen Basel-Stadt und Basel-Land
Per Ende März 2024 lag die jährliche Wachstumsrate der Wohneigentumspreise im Stadtkanton bei 1,6%. Im Baselbiet zeigt sich hingegen eine stärkere Dynamik mit höheren Wachstumsraten. Diese Entwicklung spiegelt die unterschiedliche Nachfrage und das verfügbare Bauland wider. Im Kanton Basel-Landschaft bewegen sich die durchschnittlichen Baulandpreise bei CHF 1’060 pro m², mit Höchstpreisen von bis zu CHF 3’628 pro m² in bevorzugten Gemeinden des Bezirks Arlesheim.
Konkrete Preisbeispiele in Basler Quartieren
Aktuelle Transaktionen illustrieren die Bandbreite: An der Falkensteinerstrasse wurden CHF 7’771 pro m² erzielt, während die Bechburgerstrasse mit CHF 11’027 pro m² deutlich höher liegt. Die Lukas Legrand-Strasse verzeichnet CHF 10’029 pro m², was dem Durchschnitt entspricht. Diese Unterschiede resultieren aus mehreren Faktoren:
- Lage und Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel
- Nähe zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und Grünflächen
- Bausubstanz und Energieeffizienz der Objekte
- Bevölkerungsdichte und soziale Infrastruktur des Quartiers
Die Spannweite der Immobilienpreise reicht von CHF 4’274 bis CHF 21’481 pro m² für Häuser, was die Vielfalt des Basler Immobilienmarktes unterstreicht.
RealAdvisor: Expertise für Immobilienbewertung in Basel
In einem Immobilienmarkt, der durch erhebliche Preisunterschiede zwischen CHF 4’274 und CHF 21’481 pro Quadratmeter gekennzeichnet ist, erweist sich eine fundierte Bewertung als unverzichtbar. RealAdvisor positioniert sich als massgebliche Referenz im Bereich der Immobilienbewertung und verfügt über eine besondere Expertise für den komplexen Basler Markt. Das Unternehmen hat sich auf die präzise Analyse lokaler Besonderheiten spezialisiert und berücksichtigt dabei systematisch die spezifischen Charakteristika der verschiedenen Quartiere sowie die aktuellen Marktentwicklungen.
Methodologie und Marktkenntnis
Die Bewertungsmethodik von RealAdvisor basiert auf einer detaillierten Analyse multipler Faktoren, die den Wert einer Immobilie in Basel bestimmen. Dabei werden nicht nur die Quadratmeterpreise einzelner Quartiere erfasst, sondern auch mikrolokale Gegebenheiten wie die Verkehrsanbindung, Infrastruktur und Entwicklungsperspektiven berücksichtigt. Angesichts der aktuellen Marktvolatilität mit einer Preisabflachung von lediglich 1,6% in Basel-Stadt und einer Korrektur von -0,3% im Frühjahr 2024 erfordert die Bewertung ein tiefgreifendes Verständnis der Marktdynamik. RealAdvisor integriert diese Trends systematisch in seine Analysen und ermöglicht dadurch realistische Einschätzungen in einem sich wandelnden Umfeld.
Mehrwert für unterschiedliche Marktteilnehmer
Für Eigentümer bietet RealAdvisor eine objektive Einschätzung ihres Vermögenswertes, die bei Verkaufsentscheidungen als solide Verhandlungsgrundlage dient. Käufer profitieren von einer unabhängigen Expertise, die Fehleinschätzungen bei Transaktionen mit Medianpreisen von CHF 1’609’734 für Häuser und CHF 1’038’156 für Wohnungen vermeidet. Investoren erhalten durch die detaillierten Bewertungen von RealAdvisor fundierte Entscheidungsgrundlagen für ihre Kapitalallokation in einem Markt, in dem die Preise zwischen verschiedenen Lagen erheblich variieren können.
Eine professionelle Immobilienbewertung reduziert das Risiko von Fehlentscheidungen bei Transaktionen und schafft Transparenz in einem komplexen Marktumfeld.

Das Wichtigste zur Basler Immobilienpreisentwicklung
Der Basler Immobilienmarkt befindet sich in einer Übergangsphase. Nach jahrzehntelangen Preissteigerungen von über 120% zeigen sich erste Anzeichen einer Normalisierung. Die regionalen Preisunterschiede zwischen den 19 Quartieren werden voraussichtlich bestehen bleiben, während sich die Marktdynamik an veränderte Zinsbedingungen und demografische Entwicklungen anpasst. Investoren sollten die Abflachung der Preisdynamik als Chance für strategische Positionierungen betrachten.